Die letzen Tage waren wieder sehr ereignisreich.
Ich war am Samstag auf dem Flohmarkt und habe Kinderkleidung verkauft. Leider bin ich weniger als die Hälfte los geworden, obwohl ich sogar einiges verschenkt habe. Den Rest übernimmt meine Freundin. Sie verkauft oft auf Flohmärktewn und ich bin schonmal 3 Kisten los. Es war richtig heiß,und unser Stand war in der prallen Sonne. Ich war froh, als ich endlich gehen konnte.
Anschließend waren wir mit Freunden im Paradies (unserem Garten). Wir haben gegrillt und auch ein wenig gearbeitet. Wir haben immer sooooooooo viel vor und landen dann doch irgendwann vorm Lagerfeuer. Besonders schön war, dass noch eine andere Freundin mit dabei war, die ich leider recht selten sehe. Zwischendurch waren wir mit den Kindern noch an einem (für mich) neuen Badeplatz am Main.
Am Sonntag waren wir erst im Verein frühstücken und danach wieder im Paradies. Die Papamänner haben endlich die alte Hütte abgerissen. Die Freundin hat mit Naschwolf, Mooszwerg und dem Paradieskind Rollenspiele gespielt. Ich habe gekocht und mich um die Werkzeughütte gekümmert. Naschwolf und Paradieskind hatten viel Freude. Der Naschwolf hat viele neue Grenzen erprobt. Gemeinsam mit seinem Freund hat er das Paradies verlassen und ist überall rumgestrommert. Normalerweise darf er das ja nicht. Seit heute ist das irgendwie anders. Er ist so selbstverständlich los gezogen, dass es für mich unmöglich war diese Grenze noch aufrechtzuerhalten. Es ist so eine schöne Energie an diesem Ort, mit diesen Menschen. Es fällt mir dort so leicht altes loszulassen, freier zu denken, nicht immer so streng zu sein.Wieder ein Stückchen selbständiger ist er heute geworden, der kleine Naschwolf.
Gestern vormittag habe ich Kisten gepackt. Wir haben ja nun nicht mehr viel Zeit. Damit es am Ende nicht wieder völlig chaotisch wird muss ich jetzt wirklich jeden Tag sortieren und einpacken.
Am Nachmittag waren wir dann endlich mal wieder am See. Die Kinder waren sehr ruhig. Vermutlich hat der gestrige Tag noch nachgewirkt. Ich bin wieder ein kleines bischen geschwommen. Das Wasser ist immernoch sehr kalt. Auf dem Heimweg haben wir dann noch eine gute Freundin getroffen. Unter dem Baum am Main, beim 38° haben wirs uns gemütlich gemacht und Fledermäuse beobachtet. Mit einem Fledermausdetektor konnten wir ihre Schreie und das Flügelschlagen hören. Es war total faszinierend. Einfach wunderschön.
Heute waren wir, nach dem Kisten packen,wieder am See. Wir haben eine neue Stelle kennen gelernt. Nämlich eine, die wir von der Eiszeit kennen. Diese hier


Der Platz ist herrlich. Er hat eine ganz andere Energie als unser alter Platz. Ich habe mich gleich willkommen und eingeladen gefühlt. Es waren nur Menschen da, die ich gern um mich habe(am anderen Platz sind oft Menschen, die ich sonst nicht treffen möchte). Wir haben gebadet, gesungen, Linsensuppe gegessen und viele gute Gespräche geführt. Der Naschwolf hat zufällig den neuen, großen Freund getroffen. Ganz selbstverständlich ist er mit ihm und dessen Familie einen Strand weiter gezogen. Ich war öfter mal schlunzen, aber es gab keinen Grund ihn ständig zu beaufsichtigen oder zurück zu holen. Er war ganz brav und umsichtig. Er ist nicht ins Wasser (obwohl er das mit Schwimmflügeln darf) und hat auch sonst ganz in sich geruht. Er hat es genossen seine neue Freiheit zu behalten. Später haben wir im Verein Lagerfeuer gemacht. Die Kinder haben bald geschlafen. Mit drei Freundinen habe ich noch ein Beltane Ritual gemacht. Es war ganz anders als meine üblichen Rituale, aber es hat wunderbar gepasst. Wir haben das Mantra der grünen Tara "Om Tare Tuttare Ture Soha" gesungen und uns einfach am Lagerfeuer wohl gefühl.t Jetzt geh ich schlafen, den morgen wird nochmal ein Paradiesseetag und danach ist wieder Kindergarten.
Be blessed
Carmen